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Vier Erfolgsfaktoren
Wie bei jedem Verfahren gibt es auch beim Laserschweißen
von
Kunststoffen erfolgsbestimmende Faktoren. Wesentlich sind in
erster
Linie die folgenden Kriterien:
- Passende Polymer-, Additiv- und Farbmittelauswahl
- Einsatz
der richtigen Laserstrahlquelle mit passender Optik
- Lasergerechte
Konstruktion mit geringem Spaltmaß
- Optimierte
Werkzeugtechnik, die den ungehinderten Zugang des Laserstrahls
auf die Fügenaht erlaubt und die Bauteile
beim
Verschweißen mit hinreichendem Druck gegeneinander
presst
Im direkten Vergleich
Das Verkleben von Kunststoffen erfordert meist
Oberflächenvorbehandlung
und arbeitet mit organischen Lösungsmitteln. Für bestimmte
Anwendungen
kommt es schon deshalb nicht in Frage. Abgesehen davon lassen
sich
einige weit verbreitete unpolare Polyolefine (PE und PP) nur
schwer kleben.
Außerdem bedeutet Kleben zumeist ein aufwändiges Handling.
Das Verschweißen mit Heizelementen oder Heißluft
ist günstig, aber träge.
Beim Heizelement-Schweißen verschleißen die Werkzeuge
durch den
direkten Kontakt mit den Kunststoffen. Es wird großflächig
erhitzt – ungünstig
für empfindliche Bauteile.
Reibungs-, Vibrations- oder Ultraschallschweißen setzen
schließlich die
Werkstücke hohen mechanischen Belastungen aus und erfordern
aus dem
gleichen Grund aufwändige Konstruktionen und regelmäßige
Wartung
der eingesetzten Maschinen. Speziell das Ultraschallschweißen
benötigt
eigens konstruierte Werkstückgeometrien, um die Schallenergie
an die
richtigen Stellen zu übertragen.
Anwendungen im Laserkunststoffschweißen sind heute schon
weit verbreitet.
Die Haupteinsatzgebiete finden sich in den Bereichen Automotive,
Elektronik/Mobilfunk, Medizintechnik, Human Care und bei
Haushaltsgeräten.
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