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Durchkontaktieren |
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Laserschneiden |
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Laseranwendungen für
mono- und polykristalline Solarzellen
Bohren von Wafern
Die Effizienz von Solarzellen kann durch
Entfernen der Vorderseitenkontakte erhöht werden, die sonst beträchtliche Bereiche
der aktiven Flächen der Solarzelle abdecken. In so genannten
EWT- und MWT-Konzepten werden die elektrischen Kontakte von
der Vorderseite auf die Rückseite des Wafers transferiert.
Hierzu werden Löcher verschiedener Größen
gebohrt. Durch Perkussionsbohren lassen sich Lochdurchmesser
von 30-100 µm erreichen.
Größere Lochdurchmesser
erfordern eine relative Bewegung zwischen Laserstrahl und
Wafer (Trepannieren, Schneiden). Extrem hohe Abtragraten
lassen sich mit dem gütegeschalteten Scheibenlaser mit
sehr hoher TEM00-Durchschnittsleistung erzielen. Scheibenlaser
erreichen Bearbeitungsgeschwindigkeiten von bis zu 5000 Löchern
pro Sekunde beim Perkussionsbohren und bis zu 25 Löcher
pro Sekunde beim Trepannieren.
Schneiden von Wafern
Mono- und polykristalline Siliziumwafer können mit
sehr hoher Präzision und geringer Wärmeeinbringung
mit demselben Abtragprozess wie beim Kantenisolieren und –bohren
schnell geschnitten werden. In der Vergangenheit wurden
blitzlampengepumpte Nd:YAG Laser verwendet, um geschnittenes
Silizium in einem einzigen Schritt unter Zuhilfenahme eines
koaxial verlaufenden Gasstrahls zu trennen. Aufgrund der
schnellen Abkühlung der geschmolzenen Schicht an der
geschnittenen Kante sind Mikrorisse entstanden. Neue Methoden
haben gezeigt, dass durch den so genannten Multi-pass-Trennprozess
ohne die Verwendung von Arbeitsgas die Kanten eine bessere
Oberflächenqualität aufweisen.
Mit dem gütegeschalteten
Scheibenlaser lassen sich typische Schneidgeschwindigkeiten
von bis 150 mm/s bei einer Waferdicke von 0,2 mm erzielen.
Bei Waferdicken größer als 400 µm und
in automatisierungsarmen Produktionsumgebungen werden Siliziumwafer
nicht komplett geschnitten sondern bis auf eine Tiefe von
30-50 % der Dicke graviert. Um die Wafer zu trennen, ist
anschließendes entweder manuelles oder vollautomatisches
Brechen erforderlich. Typische Ritzgeschwindigkeiten liegen
bei 50-300 mm/s.
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