 |
|
 |
|
 |
|
 |
|
|
|
|
Kantenisolierung -
flexibel und schnell |
|
Microglyph |
 |
Laseranwendungen für
mono- und polykristalline Solarzellen
Abtragraten
Bei der intensiven Bearbeitung von mono-
und polykristallinen Siliziumwafern mit Laserpulsen im
Nanosekundenbereich findet die Absorption immer auf der
Oberfläche statt. Das Material
wird durch den Prozess der so genannten Dampfdruck-induzierten
Schmelzeverdrängung abgetragen. Einer der wichtigsten
Parameter für die Abtragtiefe ist die Pulsdauer. Tests
haben gezeigt, dass im Fall von Leistungsdichten weit über
der Abtragschwelle (typisch 108 W/cm2) die Ritztiefen fast
eine Linearfunktion der Pulsdauern sind.
Kantenisolierung
Der entscheidende Faktor für die Leistung einer Solarzelle
ist, die Rekombinationsmöglichkeiten minimal zu halten.
Um eine hohe Effizienz zu erzielen, müssen die Vorder-
und Rückseite an den Kanten elektrisch isoliert sein.
Die dotierten Schichten werden durch Ritzen mit einem gütegeschalteten
Nd:YAG oder einem gütegeschalteten Nd:Vanadat-Laser
elektrisch getrennt. Im Vergleich zu Plasmaätzen,
liegen die effektiven Vorteile des Laserritzens in der
besseren Automatisierbarkeit durch einen inline-Prozess.
Eine hohe Leistungsdichte ist notwendig, um das Schmelzmaterial
aus der Kerbe gründlich zu entfernen und eine erneute
Ablagerung des geschmolzenen Materials dort zu verhindern.
Typische Ritzgeschwindigkeiten liegen bei 400 bis 800 mm/s.
Beschriften
Die Anforderungen an Solarzellencodierungen durch den
Laser sind hoch. Microglyph-Codes sind innovative zweidimensionale
Codes. Anders als bei konventionellen Matrix- oder
Barcodes, werden bei dieser Technologie winzige diagonale
Linien im Winkel von 45° (Mikro-Rillen) für die Codierung
von Binärdaten auf der Solarzellenoberfläche
aufgebracht, ohne die elektrische Leitfähigkeit
zu beeinträchtigen. Die Codierung ist trotz der
Reflexionseigenschaften von polykristallinem Silizium
komplett lesbar.
|
| |
|