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Verfahrensvorteile
Laserhärten |
• Lokale Wärmeeinbringung
und
dadurch geringe Verzüge
• Berührungslos
• Selbstabschreckung
• Hohe Oberflächenhärte
• Kurze Prozesszeiten
• Gut kontrollierbar
• Hohe Prozesssicherheit
• Bearbeitungsmöglichkeit schwer
zugänglicher
Stellen da berührungslos
• Hohe Flexibilität |
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Härten mit Laserstrahlung
Beim Randschichthärten durch Laserstrahlung wird
das Material (kohlenstoffhaltiger Stahl) für kurze
Zeit über die Austenitisierungstemperatur erwärmt
und durch rasche Abkühlung in die härtere martensitische
Gefügeform umgewandelt. Dabei wird die Wärme über
die Absorption der Laserstrahlung an der Oberfläche
erzeugt, die Abschreckung erfolgt durch Wärmeleitung
in das Materialinnere. Die Oberfläche darf dabei
nicht aufschmelzen. Die Einhärtetiefe ist durch
Wärmetransport und Selbstabschreckung auf etwa 1
bis maximal 1,5 mm beschränkt. Den zeitlichen
Temperaturverlauf bestimmen im Wesentlichen die Spotgeometrie
des Laserstrahls an der Bearbeitungsstelle und die Vorschubgeschwindigkeit.
Zum Härten von Bahnen kommt bevorzugt eine linienförmige
Spotgeometrie (lange Achse quer zur Vorschubrichtung)
zum Einsatz. Bei komplexen Geometrien oder niedrigen
Stückzahlen kann man diese auch sehr flexibel durch
den Einsatz eines Scanners erzeugen, durch den dann ein
punktförmiger Laserstrahl sehr schnell bewegt wird
und somit eine quasistationäre linienförmige
Intensitätsverteilung aufgebaut wird.
Anwendungsbereiche
- Kurvenscheiben
- Präzisionsführungsschienen
- Stanzwerkzeuge
- Schneidwerkzeuge
- Zahnräder
- Synchronringe
- Extruderschnecken
- Torsionsfedern (s.o.)
- Wellen
Wegen der besseren Absorption der Laserstrahlung an
Stahloberflächen bei kürzeren Wellenlängen
sind Festkörperlaser in der Regel effizienter und
wirtschaftlicher zum Härten einsetzbar als CO2 Laser.
Besonders geeignet sind Hochleistungsdiodenlaser, die
eine optimale Wellenlänge (800 – 1000 µm),
rechteckige Strahlgeometrie und hohen Wirkungsgrad bei
gleichzeitig kleiner Bauform bieten. |
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Hochleistungs-Diodenlaser
ROFIN DL 031 Q
Der Hochleistungs-Diodenlaser der zweiten Generation bietet hohe
Zuverlässigkeit durch ausgefeilte Überwachungssensorik
und Stackmanagement. Durch seinen hohen Wirkungsgrad und dadurch
moderate Betriebskosten, sowie den rechteckigen Strahlquerschnitt
ist er das ideale Werkzeug zum Laserhärten. |
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