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Prinzip des Pulverauftragsschweißens
A.Gasser, Fraunhofer-Institut
f. Lasertechnik, Aachen |
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Beschichten von
Turbinenschaufeln
ALSTOM Power |
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Beschichten von Wellen
Tampere University of
Technology,
Tampere |
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Verfahrensvorteile
Laser-Pulverbeschichten |
• Lokale Wärmeeinbringung
• Geringe thermische Belastung
• Geringer Verzug
• Berührungslos
• Präziser Schichtauftrag
• Hoher Pulvernutzungsgrad
• Niedrige Aufmischung |
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Pulverbeschichten mit Laserstrahlung
Verschleißschutz und Reparaturschichten können
durch Abscheidung aus metallischen Pulvern mit Laserstrahlung
lokal und unter Minimierung der Wärmeeinbringung
in das Werkstück aufgebracht werden. Das Pulver
wird mit Hilfe eines Trägergases aus einer Düse
in die vom Laser erzeugte Schmelzzone an der Oberfläche
des Werkstücks eingebracht und so mit der Oberfläche
verschmolzen. Schon mit moderaten Leistungsdichten von
einigen 103 W/cm² können Schichten von
0,5 bis 1 mm dicke und einige Millimeter breite Bahnen
je nach Laserleistung mit Geschwindigkeiten von mehreren
100 mm/min aufgebracht werden. Dickere Schichten
und breitere Bahnen werden durch mehrmaliges Abfahren übereinander
bzw. nebeneinander erzeugt.
Anwendungsbereiche
- Turbinenschaufeln
- Ventile bzw. Ventilsitze
- Stanzwerkzeuge
- Tiefziehwerkzeuge
- Spritzgussformen
- Rapid Prototyping
Wegen der besseren Absorption der Laserstrahlung an
Metalloberflächen und an den Pulverpartikeln bei
kürzeren Wellenlängen sind Festkörperlaser
in der Regel effizienter und wirtschaftlicher zum Pulverbeschichten
einsetzbar als CO2 Laser. Besonders geeignet sind Hochleistungsdiodenlaser,
die eine optimale Wellenlänge (800 – 1000 µm)
und hohen Wirkungsgrad bei gleichzeitig kleiner Bauform
bieten. |
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Hochleistungs-Diodenlaser
ROFIN DL 031 Q
Der Hochleistungs-Diodenlaser der zweiten Generation bietet hohe
Zuverlässigkeit durch ausgefeilte Überwachungssensorik
und Stackmanagement. Durch seinen hohen Wirkungsgrad und dadurch
moderate Betriebskosten ist der Hochleistungsdiodenlaser das ideale
Werkzeug zum Pulverabscheiden mit Lasern, insbesondere auch in
der fasergekoppelten Version. Dies gilt für Abscheidegeometrien
im Millimeterbereich; filigrane Abscheidungen mit Geometriegrößen
im sub-mm-Bereich werden mit cw-YAG-Lasern durchgeführt. |
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